BERLIN (ewb) —
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr erneut gestrichen. Angesichts des Iran-Kriegs und der daraus resultierenden Energieverteuerung sei eine belastbare Einschätzung „derzeit nicht seriös möglich“, teilte der Verband am Montag in Berlin mit.
Stattdessen veröffentlichte der BDI eine „Prognose über die Anzahl zu erwartender weiterer Prognosekorrekturen“. Demnach werde man im laufenden Jahr „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ mindestens zwei weitere Korrekturen vornehmen.
Ökonomen nannten den Schritt „formal korrekt, inhaltlich ehrlich, rhetorisch beunruhigend“.