Volkswagen prüft eine Zusammenarbeit mit chinesischen Automobilherstellern, um die Auslastung der heimischen Werke zu sichern. Niedersachsens Ministerpräsident zeigte sich am Wochenende offen gegenüber dieser Option. Ziel sei es, leerstehende Kapazitäten „sinnvoll zu nutzen oder wenigstens hübsch leerstehen zu lassen“.

Bei VW sprach man von einer „pragmatischen Prüfung“. Konkrete Gespräche mit Herstellern wie BYD oder Geely gebe es derzeit nicht, hieß es auf Anfrage. Die IG Metall reagierte zurückhaltend. Ein Sprecher sagte, man begrüße jede Lösung, „die deutsche Beschäftigung erhält, egal in welcher Sprache sie entschieden wird“.

Die Bundesregierung teilte mit, sie beobachte die Entwicklung. Im Wirtschaftsministerium sei eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, deren erster Sitzungstermin „für den Herbst angepeilt“ sei.